Zimmern für Generationen

Wenn die Zimmerer und Bauleute von 1825 wüssten, dass ihre Häuser heute immer noch stehen und Wertschätzung erfahren, sie würden sich sicher freuen.

Ein Gebäude, dass so alt werden konnte, kann so verkehrt nicht gebaut sein. Davor habe ich Respekt, daraus kann man nur Lernen. Es ist ein erhabenes Gefühl, mit Holz zu arbeiten, das vor 300 Jahren gefällt wurde und immer noch seine Funktion erfüllt. Gerade heute ist es, jedem Trend zum Trotz, möglich, Häuser zu bauen und zu erhalten, die auch kommenden Generationen noch gute Dienste leisten werden.

Es ist mein Anspruch, Holzbauwerke zu errichten und zu erhalten, die eine maximale Lebensdauer erreichen- weit über vorgeschriebene Gewährleistungsfristen hinweg.


"Die Hauptanforderung, welche an die Werke des Zimmermanns gestellt wird, ist, daßs sie dem Zwecke entsprechen und die nötige Festigkeit und Sicherheit besitzt. Mit anderen Worten: die Hauptsache ist eine richtige Konstruktion. Als zweite Anforderung kommt in vielen Fällen hinzu, daßs das fertige Zimmerwerk auch ein gefälliges Aeußsere habe; zu der richtigen Konstruktion hat sich eine künstlerische Formgebung zu gesellen. Beide Anforderungen schließsen sich gegenseitig nicht aus und beiden gleichzeitig gerecht zu werden ist das Moment, welches die Zimmerarbeit in die Reihe der Kunsthandwerke einstellt. Wenn man heute gewöhnt ist, die Zimmerei zu den Handwerken schlechtweg zu zählen, so rührt das nur daher, weil sich die Zimmerkunst bis jetzt das Ansehen und auch die Aufgaben nicht wiederverschaffen konnte, wie sie zu Zeiten des Mittelalters und der Renaissance vorhanden waren. Vielen anderen Gewerken ist dies ja gelungen, insbesondere der sogenannten Kleinkunst, und wenn der Ausführung von Prachtholzbauten im Sinne der Alten heutzutage auch nahezu alle Vorbedingungen fehlen, so ist immerhin zu erwarten, daßs der Nüchternheit der letzten Jahrzehnte auf dem Gebiete der Zimmerkunst ein Umschwung zum Besseren folgen dürfte […]."

Zitat aus "Das Zimmermannsbuch", Krauth, Meyer, 1895


"Wer baut, erschafft sich selbst"

Jedes Bauwerk, ob groß oder klein, trivial oder bedeutsam, sagt viel über die Menschen aus, die es bauten. Es ist die Summe aus Zeitgeist, Prioritäten, finanziellen Mitteln, gestalterischen Anspruch oder reiner Zweckmäßigkeit. Ein Gebäude beeinflusst dann jedoch auch die, die darin oder damit wohnen. Hat man ein kleines, wohlproportioniertes Stück Handwerkskunst vor Augen oder einen Kompromiss, das prägt uns täglich unbewusst. 

Es lässt sich mit guter Planung, Beratung und handwerklichem Können für jeden Bauherren etwas erschaffen, was seiner Wellenlänge entspricht.


Anspruch der Zimmerei Trittin ist es, nach den bestehenden Möglichkeiten möglichst ressourcenschonend zu arbeiten. Wir tun, was wir können:

- Müllreduzierung

- Nur Baustellen in regionalem Umkreis

- Verarbeiten von langlebigen Naturbaustoffen

- Nutzung von Ökostrom

- Zweites Firmenfahrzeug ist ein reines Elektroauto (Nissan E-NV200)

- Nutzung von Erdwärme

- Beheizen der Werkstatt mit Holzabfällen

 

Was bald noch dazukommt:

- selbst erzeugter Strom aus Photovoltaikanlage